Ein Gedanke von gestern lässt mich nicht los.
Meine Arbeit existiert eigentlich nur, weil wir alle ziemlich viel konsumieren.
Klingt erstmal hart, ist aber ehrlich.
Wir kaufen schnell, oft und manchmal doppelt. Spielzeug, Kleidung, Küchenhelfer, Dinge für irgendwann. Und irgendwann ist meistens nie. Plötzlich fühlt sich der Alltag schwer an, weil überall Zeug liegt und nichts richtig seinen Platz hat.
Genau hier komme ich ins Spiel. Nicht, um dir zu sagen, was du tun sollst. Sondern um Bewusstsein reinzubringen. Denn Ordnung beginnt nicht mit Boxen, sondern mit Entscheidungen. Und diese Entscheidungen haben viel mit unserem Konsum zu tun.
Ich erlebe es bei meiner Arbeit. Sobald weniger Neues dazukommt, wird alles einfacher. Aufräumen geht schneller. Kinder finden ihre Sachen leichter. Und im Kopf wird es ruhiger.
Und jetzt das Schönste
Loslassen fühlt sich nicht nach Verlust an.
Es fühlt sich nach Freiheit an.
Wenn Dinge gehen dürfen, entsteht Raum. Für Bewegung. Für Spiel. Für echtes Leben. Für ein Zuhause, das zum Alltag passt und nicht zu einem Möbelkatalog.
Mein Wunsch ist, dass mein Job eines Tages weniger gebraucht wird. Weil wir bewusster einkaufen, achtsamer entscheiden und Dinge länger nutzen. Bis dahin begleite ich Familien dabei, wieder Klarheit in ihre vier Wände zu bringen. Schritt für Schritt. Ohne Druck. Mit Humor. Und mit Blick auf das echte Leben.
Vielleicht ist genau heute ein guter Moment, sich zu fragen
Was brauche ich wirklich?
Und was darf gehen?
Wenn du in Stuttgart oder Umgebung lebst und genau an diesem Punkt stehst, dann bist du nicht allein. Und du musst da auch nicht alleine durch.
Manchmal reicht schon ein erster kleiner Schritt.